In einem verheißungsvoll schimmernden Grenzland zwischen 80er- und 90er-Subkulturen, Eingängigkeit und Verschrobenheit, Wave-Pop-Distinguiertheit und Noise-Nebel, Shoegaze-Introversion und ausgesprochener Rock-Direktheit hat es sich eine Musikgruppe aus Berlin gemütlich gemacht, die eigenen Aussagen zufolge zu schüchtern ist, um zu sterben. Es geht hier tatsächlich um Unsterblichkeit, z.B. um die unsterblichen musikalischen Narrationen von Indie-Olympiern wie Morrissey, Shields und Mascis, die SHY mit ihren Songs weitertragen, oder vielmehr: weiterdenken, denn die Band macht sich nicht viel aus reproduktivem Authentizismus. Ihr Früher wird im Hier und Jetzt aktuell! Wer so virtuos durch die Zeiten reitet, macht Schüchternheit zum charmanten Understatement. A. Roth – Yoga

Sascha Rohrberg (Vocals & Bass)
Michael “Böller” Jericho (Lead Guitar)
Ferdinand Schulte-Bockholt (Guitar)
Benjamin Buder (Drums)

Foto: Mathias Söhn | www.mathias-soehn.de